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Latin America: Diversity and Transformation

Latin America: Diversity and Transformation

Under the heading of this research emphasis, scholars analyze processes of transformation arising due to current conditions of globalization, migration, and pluriculturality in the context of the societies of Latin America.

Interweaving different disciplines in the humanities, social sciences, and natural sciences, investigation focuses on practices and representations which frame and generate such processes.

Questions of sustainability, diversity, and conviviality constitute the main scholarly interest.

At the core of the research emphasis lies the section Ibero-America at the Central Institute of Regional Studies.

Projects:

In diesem Teilprojekt, das in Zusammearbeit mit Wissenschatlern der Université de Liège (Belgien), der Universidad de Buenos Aires (Argentinien) und dem Seminario Permanente de Estudios de Traducción (Instituto de Lenguas Vivas, Buenos Aires, Argentinien) realisiert wird, wird der übersetzer nicht nur als individuelles Subjekt, sondern als Vertreter einer Gruppe, die eine Reihe von Repräsentationen über das übersetzen und die übersetzung artikuliert hat. Diese erste Charakterisierung erlaubt uns, so…

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Die außerordentliche sprachliche und kulturelle Vielfalt der karibischen Inseln bietet optimale Voraussetzungen, um an ihrem Beispiel exemplarisch Fragen des Sprach- und Kulturkontaktes zu untersuchen. Im Unterschied zum sprachlichen und kulturellen Erbe der indianischen Ureinwohner und der afrikanischen Sklaven, das – trotz zahlreicher ungelöster Fragen – verhältnismäßig intensiv erforscht wurde, ist bisher nur wenig über die frühen europäischen, insbesondere die spanischen Einflüsse bekannt.

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Die Histoire naturelle des Indes kann in mehrfacher Hinsicht als emblematisch für die Geschichte der Sprach- und Kulturkontakte in der Karibik gelten: Es illustriert am Beispiel einer individuellen Sprachbiographie die Rolle der spanischen Sprache und Kultur für die Akkulturationsprozesse in der kolonialen Karibik, spiegelt gleichzeitig aber auch die Interaktion zwischen verschiedenen europäischen und indigenen Sprachen bei der Herausbildung des Kolonialfranzösischen wider. Darüber hinaus enthält es sogar wichtige Informationen über die Entwicklung des Spanischen in Amerika, insbesondere den Erwerb der spanischen Sprache unter Indigenen.

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Die koloniale Situation hat den Umgang Lateinamerikas mit den europäischen Kulturen entscheidend geprägt; sie hat ein kulturelles Gefälle entstehen lassen zwischen zentraler Ausgangskultur, wo die Originale produziert werden, und peripherer Zielkultur, wo sie rezipiert und nachgeahmt, in die sie übersetzt werden. Weil aber der gesamte Kontext der Zielkultur gleichsam als Translationsmedium fungiert, werden diese Modelle im Translationsprozess verändert. Übersetzen…

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Publications: