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Religion as Practice and Discourse

Religion as Practice and Discourse

This emphasis channels research on religion(s) in both a diachronic and synchronic perspective. Scholarship in this area focuses on religious practices and the history of religion, as well as discourses within and on religions. The individual fields of research were developed in long-term projects with national and international visibility. Distinguished research centers and colleges (ZAR, IKGF) organize the fields’ interdisciplinary networks and cooperation within the faculty and beyond. Moreover, elite programs such as the successfully established master’s program “Ethics of Text Cultures” and the new degree in “Standards of Decision-Making across Cultures” further support the research emphasis’s interdisciplinary focus. Scholarship in this area is distinguished by research across religious and disciplinary boundaries: approaches in cultural studies, philology, and historiography are aligned to engage in fruitful discussions on diverse practices and discourses in different religions and in various historical and cultural contexts. Although the religious character of practices, objects, spaces, persons, and discourses has been and is being repeatedly attested, it is also possible to attest that religion rarely has been clearly defined. It is necessary to negotiate time and again what can be referred to as “religious.” Therefore, of importance are particularly questions regarding how orders, convictions, and practices attained a religious connotation. This can be researched both transculturally and transregionally. However, the research focus does not merely aim to develop a closed-off systematicity of how the religious is constructed. It promotes and interweaves individual research projects that analyze how that which is understood as “religion” transformed and was negotiated within its concrete historical contexts. To achieve this, the research focus provides a scholarly platform where diverse projects can be interwoven to stimulate interdisciplinary synergy. “Religion as Practice and Discourse” is a product of several joint research projects, such as the Research Unit “Sacrality,” and, since 2011, the Central Institute of the Anthropology of Religion(s) (ZAR). This is accompanied by intense discussion on possibly innovative thematic emphases regarding future joint research projects:

    Knowledge – Temporality – Cultural Comparison
    Concepts of Boundaries in the Middle East
    Cultural Difference and Transcontinental Connectivity in Antiquity

Projects:

Buchprojekt

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1. Einleitung
Aus der Forschung ergeben sich Hinweise, dass persönliche
Überzeugungen von Lehrkräften (z.B. Welt- und Menschenbild; ethische
Grundüberzeugungen) deren berufliches Denken und Handeln beeinflussen.
Dass dies insbesondere für religiöse Überzeugungen gilt, legt sich aus mehreren Gründen nahe:
- Religionspsychologisch gesehen gelten religiöse Überzeugungen als
für religiöse Menschen besonders bedeutsame Überzeugungen, die
tendenziell ihr gesamtes Leben prägen.
- Normativ gehe…

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Die Erfahrung der Welt als Schöpfung.

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Aus vorhandenen Studien ist bekannt, dass Jugendliche mit Migrations-
und Fluchthintergrund eine sehr hohe Religiosität aufweisen. Für
geflüchtete Jugendliche ist jedoch die Bedeutung ihrer Religiosität für ihr Leben und ihre Integration sowie die Entwicklung
ihrer Religiosität im Kontext ihrer neuen Heimat kaum untersucht. Es
lässt sich vermuten, dass Religiosität sowohl als Ressource für eine
bessere Lebens- und Integrationsbewältigung fungieren kann wie auch als
lebensbeeinträchtigendes und integr…

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Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt sagt uns eine altarabische Weisheit. Dem wirkt das interdisziplinäre Projekt Key Concepts in Interreligious Discourses (KCID) entgegen. Es bildet einen innovativen Baustein der Weiterentwicklung der Untersuchung der drei verwandten monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dafür unternimmt KCID eine begriffsgeschichtliche Untersuchung dieser drei Religionen unter Einbeziehung der jeweils anderen Gemeinschaften. Das Projekt KCID v…

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In vormodernen Gesellschaften Europas und Asiens wurde der sakrale Charakter von Handlungen, Objekten, Räumen und Personen immer wieder behauptet, aber auch bezweifelt und abgelehnt. Ausgehend von der Beobachtung, dass Sakralität selten klar definiert, sondern vielmehr höchst umstritten gewesen ist, mithin also stets aufs Neue ausgehandelt wurde, fragt die Forschergruppe nach dem Umgang mit dem Sakralen in Europa und Asien in der Vormoderne. Ziel des Projektes ist eine vergleichende…

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Die Debatte um Präsenz - verstanden als zeitliche und räumliche Gegenwart und Unmittelbarkeit - findet im internationalen Forschungskontext bisher auf die europäische Ideengeschichte beschränkt und dort ins-besondere auf ästhetische Diskurse fokussiert statt. Demgegenüber untersucht das Graduiertenkolleg „Prä-senz und implizites Wissen" in kulturvergleichender Perspektive kulturell divergente Formen der Diskursivie-rung von Präsenz in verschiedenen…

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22 Jugendliche mit Fluchthintergrund in Nürnberg und Leipzig mit Fluchthintergrund wurden in semi-strukturierten Interviews zu ihrer Religiosität und deren Bedeutung im Rahme von Flucht und Integration befragt.

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Mit dem monastischen Kontext wird derjenige Untersuchungskontext gewählt, in dem Heiligkeit explizit als Konstituierung bzw. Heiligung als Ziel der Lebensform postuliert wird. Zugleich spitzt sich die in der Geschichte des Christentums in Auseinandersetzung mit den eigenen bilderfeindlichen Wurzeln und je zeitgenössischen nicht-christlichen Kontexten immer wieder neu diskutierte Frage der Darstellbarkeit Gottes und des Gottes- und Menschensohnes sowie der Zulässigkeit von materiellen…

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Die empirische Erforschung des evangelischen Religionsunterrichts in Bayern und der Lehrenden ist noch bislang noch unterentwickelt. Durch dieses Projekt soll Aufschlüsse über die Lehrenden gewonnen werden durch eine quantitative Survey-Studie. Dabei wird u.a. die Frage nach dem Verhältnis von persönlicher Religiosität und Lehrerprofessionalität im Zentrum stehen sowie allgemeinere Fragen zum wahrgenommenen Stellenwert des Religionsunterrichts an bayerischen Schulen,…

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Im Bereich des Christentums wird ein konstruktives, gemeinwohlorientiertes Selbstverständnis seit etlichen Jahren zunehmend intensiv unter dem Leitbegriff der „Öffentlichen Theologie“ („public theology“) diskutiert. Der Bildungsaspekt ist dabei immer wieder benannt worden, insgesamt gesehen aber bislang doch eher randständig geblieben. In anderen Religionen finden sich eigene Traditionen und Perspektiven, aus denen heraus gesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen…

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